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July 10 2015

waterhouse
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July 09 2015

David Hockney’s Studio
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June 30 2015

Villa Grisebach, Los 3050, Auktion 245
Freitag, den 03. Juli 2015, 17.00 Uhr

 
Bartholomeus Breenbergh: CIMON UND IPHIGENIA
1638. Öl auf Eichenholz. 60,3 x 53 cm
Mit einem Gutachten von Max J. Friedländer, Berlin, vom 28. November 1926, als „reizvolles, echt signiertes Werk von B. Breenbergh“ (im Original). 

EUR 30.000 – 50.000
US$ 33,500 – 55,800


Amor raubt keineswegs nur den Verstand. „Erwacher des schlafenden Geistes“, so nennt ihn Boccaccio in seinem ersten Gesang des V. Decamerone. Der Dichter veranschaulicht die „heilige Wirkung der Liebe“ anhand eines Exempels: Gales, gutaussehender Sohn eines Edelmannes, war so ungehobelt und unerzogen, daß die Menschen Zyperns ihn Cimone, gleichbedeutend mit Rohling, nannten. Cimones Dummheit ärgerte seinen Vater so arg, daß er den Jungen in die Wildnis schickte. Fernab der Zivilisation lebte er zufrieden bis er auf ein schlafendes Mädchen stieß, Iphigenie.

Ihre Schönheit verwandelt ihn vollkommen. Zum Erstaunen aller kleidet sich der einstige Dummkopf in hübschen Gewändern, knüpft tiefe Beziehungen, erlernt Musik, studiert Philosophie, dichtet und macht seiner Angebeteten den Hof. Der Augenblick des Verliebens ließ ihn schlagartig vom „Wilden“ zu einem besseren Menschen werden, und zum Schluß macht er die Schöne zu seiner glücklichen Frau.

Das Gemälde fällt in die Zeit der Wiederentdeckung antiker Literaturstoffe. Die mythologische „Novella“ Boccaccios begeisterte viele Zeitgenossen Breenberghs und in der Umsetzung war es sein absolutes Lieblingssujet - zwischen 1633 und 1647 hat er diese Szene mindestens siebenmal ganz unterschiedlich variiert.

In der Mitte unserer Fassung liegt Iphigenie, unbekümmert vermittelt sie den Eindruck sich zugleich hilflos hinzugeben und den unbehelligt beobachtenden Cimon lautlos verführen zu wollen. Wie in der literarischen Vorlage ist der Sohn vor Verzückung über den Anblick kontemplativ über seinen Stock gebeugt. Die Gruppe schlafender Frauen ist von besonders feinmalerischer Qualität und Breenbergh verleiht ihnen etwas sehr zartes, fast zerbrechliches. Subtil gelingt es ihm, mit dem sich über Iphigenie erstreckenden, aber abgebrochenen Torbogen der Ruine die sich anbahnende Verbindung zwischen dem zukünftigen Paar anzudeuten. Die lockere Behandlung der von Licht durchsetzten Landschaft ist von jener „zarten Duftigkeit“ (Wolfgang Stechow 1930), die typisch ist für jene Phase Breenberghs, in der nicht zufällig auch seine hochwertigsten Radierungen entstanden. (GvM)
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Villa Grisebach, Los 3014, Auktion 245
Freitag, den 03. Juli 2015, 17.00 Uhr

 
Meister von Frankfurt: MARIA MIT DEM KINDE
Um 1510. Öl auf Eichenholz. 36,6 x 28,5 cm

EUR 10.000 – 15.000
US$ 11,200 – 16,700


Wegen des Vergleichsbeispiels in Brüssel und ähnlicher Tafeln im Musée des Beaux-Arts in Poitiers sieht Didier Martens einen klaren Bezug zu dem Meister der Magdalenen-Legende. Peter van den Brink sieht hingegen in der Tafel – sowohl wegen der Gestaltung der Komposition als auch der Figuren – zweifelsfrei ein typisches Beispiel des Meisters von Frankfurt.
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June 29 2015

FORT: The Daily Sun
Gewinner des ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS
02. Jul. 2015 – 22. Aug. 2015
artothek, Am Hof 50, 50667 Köln
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June 24 2015

7355 b0fc 500

Henri Fantin-Latour, Still Life: Corner of a Table

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7348 eb7f
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June 22 2015

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7901 657a 500
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June 21 2015

0651 e540 500

funeral-wreaths:

Frederic Lord Leighton, Summer Slumber, 1894

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0696 5ea3 500
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June 19 2015

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June 18 2015

Once, Picasso was asked what his paintings meant. He said, “Do you ever know what the birds are singing? You don’t. But you listen to them anyway.” So, sometimes with art, it is important just to look
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0625 19c8 500

viα nisakuv: Gaetano Previati - Cronos, 1910

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0624 4e64 500

Unknown artist, Wild Hunt.

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0536 36c5 500

The Souls of Acheron (detail) Adolf Hirémy-Hirschl, 1898

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June 17 2015

Jan van Huysum, Vase with Flowers, detail, 1720

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June 12 2015

3744 d1af 500

nyctophiliaart:

Zdzisław Beksiński

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3722 3485 500
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